pro.miso HSK

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„pro.miso HSK – Migrant:innen Stark Organisiert“

Die Alevitische Gemeinschaft Hochsauerlandkreis e.V. hat in diesem Jahr das wegweisende Projekt „pro.miso HSK – Migrant:innen Stark Organisiert“ gestartet. Ziel ist es, Migrantenselbstorganisationen (MSO) in der Region enger miteinander zu vernetzen. Als Vorreiter für soziale Integration und Zusammenarbeit bringt die Alevitische Gemeinschaft Hochsauerlandkreis e.V. lokale MSO zusammen, um die Gemeinschaftsbindung zu stärken und deren Zusammenarbeit für eine inklusive und pluralistische Gesellschaft zu fördern.

Sprechstunde für Migrantenselbstorganisationen

Jeden Montag und Mittwoch von 15.00 – 17.30 Uhr bietet die Alevitische Gemeinschaft HSK e.V. eine telefonische Sprechstunde für Migrantenselbstorganisationen an. Interessierte erhalten auf diesem Weg kostenlose Beratung zu allen Themen und Anliegen rund um die Professionalisierung ihrer Vereinsarbeit. Ein Schwerpunkt der Beratung liegt auf der Akquise von Fördermitteln für die Vereinstätigkeit. Die Sprechstunde kann auf Wunsch und nach Absprache auch außerhalb der angegebenen Zeiten sowie per Videokonferenz oder in Präsenz stattfinden.

Vorträge und Workshops zur Professionalisierung der Vereinsarbeit

Mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten werden teilnehmende MSO kostenfrei zu für die eigene Vereinsarbeit relevanten Themen geschult. Mögliche Themen sind, neben Best-Practice-Beispielen, die Vereinsbuchhaltung, Strategieentwicklung oder Öffentlichkeitsarbeit. Die konkreten Inhalte und Formate der einzelnen Veranstaltungen orientieren sich an den Bedarfen und Interessen der Teilnehmer.

18.05.2024, 10 – 14 Uhr | 2. Workshop: Fördermittel leicht gemacht

Veranstaltungsort: Alevitische Gemeinschaft HSK e. V. (Hauptstr. 71, 49846 Sundern)

Einführung in die Beantragung und Verwaltung von Fördermitteln für Migrantenselbstorganisationen

Am Samstag, den 18. Mai organisiert die Alevitische Gemeinschaft den zweiten Teil ihrer Workshopreihe „Fördermittel leicht gemacht“. Die Veranstaltung findet im Begegnungszentrum der Alevitischen Gemeinschaft in Sundern statt. Im Rahmen des Workshops werden anhand konkreter Beispiele und entlang der Bedarfe der Teilnehmenden Möglichkeiten der Projektförderung vorgestellt sowie Tipps und Hinweise mit Blick auf deren Beantragung, Verwaltung und Abrechnung gegeben. Der Workshop richtet sich an Migrant:innenselbstorganisationen und migrantische Initiativen im Hochsauerlandkreis, unabhängig davon, ob diese bereits den ersten Workshop besucht haben oder nicht. Im Anschluss an die Veranstaltung kann eine individuelle Beratung zu eigenen Projektideen vereinbart werden.

Um Anmeldung per Mail an m.mertes@alevitische-gemeinden.de wird gebeten.

Die Veranstaltungen und Angebote im Rahmen von „pro.miso HSK – Migrant:innen Stark Organisiert“ sind kostenlos und stehen allen interessierten MSO im Hochsauerlandkreis offen. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

13.04.2024, 12 – 16 Uhr | Workshop: Fördermittel leicht gemacht

Veranstaltungsort: Kulturhaus Mala Kurda (Lagerstr. 1a, 59872 Meschede)

Einführung in die Beantragung und Verwaltung von Fördermitteln für Migrantenselbstorganisationen

Am Samstag, den 13. April findet unser pro.miso HSK Workshop „Fördermittel leicht gemacht“ in den Räumlichkeiten des Vereins Mala Kurda in Meschede statt. Teilnehmende lernen anhand konkreter Beispiele, was bei der Beantragung, Nutzung und Abrechnung von Fördermitteln zu beachten ist. Der Workshop richtet sich an Migrant:innenselbstorganisationen und migrantische Initiativen im Hochsauerlandkreis. Im Anschluss an die Veranstaltung kann einer individuelle Beratung zu eigenen Projektideen vereinbart werden.

Um Anmeldung per Mail an m.mertes@alevitische-gemeinden.de wird gebeten.
Die Veranstaltungen und Angebote im Rahmen von „pro.miso HSK – Migrant:innen Stark Organisiert“ sind kostenlos und stehen allen interessierten MSO im Hochsauerlandkreis offen. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

09.12.2023, 14 Uhr | Partizipation und Selbstorganisation muslimischer Frauen in Deutschland

Veranstaltungsort: Alevitische Gemeinschaft HSK e. V. (Hauptstr. 71, 49846 Sundern)

Die Zahl in Deutschland lebender Muslime hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Damit einher geht ein erhöhter Bedarf an spezifischer Wohlfahrtspflege, die den Bedürfnissen der muslimischen Gemeinschaft gerecht wird. Zugleich sind muslimische Organisationen in der Trägerlandschaft der freien Wohlfahrtspflege und damit einer wichtigen Säule des deutschen Sozialstaats nach wie vor stark unterrepräsentiert. Eine organisierte muslimische Wohlfahrtspflege existiert nur in Ansätzen.
Der Sozialdienst muslimischer Frauen e. V. stellt hier eine der wenigen Ausnahmen dar. Gegründet im Jahr 2016 engagiert sich der Verein bundesweit karitativ und sozial für Menschen, ungeachtet ihrer religiösen, ethnischen, kulturellen und weltanschaulichen Zugehörigkeit. Ayten Kilicaslan, Gründerin und geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des SmF, führt in ihrem Vortrag ein in Geschichte und Gründungsidee des Vereins, die Rolle und Bedeutung einer muslimischen Wohlfahrtspflege in Deutschland und zeigt, wie muslimische Frauen sich selbst organisieren und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben partizipieren können.

Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

Wir bitten um Anmeldung per Mail info@aleviten-hsk.de

26.11.2023, 13 Uhr | MSO, Flucht & Empowerment am Beispiel von Train of Hope e.V.

Veranstaltungsort: Alevitische Gemeinschaft HSK e. V. (Hauptstr. 71, 49846 Sundern)

2014 angesichts der Ankunft zahlreicher Geflüchteter in Dortmund als spontane Hilfsinitiative gegründet, ist Train of Hope e. V heute ein bedeutender und erfolgreicher Akteur der Selbstorganisation und Unterstützung von Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte. Der Verein bietet zahlreiche Angebote für Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Alter und Geschlecht und kann als best practice Beispiel für eine erfolgreiche Migrantenselbstorganisation gelten. Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Traumapädagogin Fatma Karacakurtoglu stellt als Mitbegründerin und Vorstandsvorsitzende von Train of Hope e. V. stellt im Rahmen des Vortrags Geschichte, Vision und Angebote des Vereins vor. Im Vordergrund der Veranstaltung steht dabei der Austausch von Erfahrungen und die Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Migrantenselbstorganisationen und Hilfsinitiativen für Geflüchtete.

Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

Wir bitten um Anmeldung per Mail info@aleviten-hsk.de

18.11.2023, 10 – 15 Uhr | Fachtagung: MSO im HSK – gemeinsam, stark, vernetzt

Veranstaltungsort: Alevitische Gemeinschaft HSK e. V. (Hauptstr. 71, 49846 Sundern)

Vernetzung und Austausch von MSO im Hochsauerlandkreis


Im Rahmen von Austauschtreffen und zwei Fachtagungen wird die Vernetzung der regionalen MSO untereinander und mir öffentlichen Stellen in Fokus gerückt. Neben wissenschaftlichen Inputs erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit Ihre eigene Arbeit vorzustellen und geteilte Interessen zu identifizieren und sich untereinander auszutauschen.

Vernetzung und Austausch von MSO im Hochsauerlandkreis

Im Rahmen von Austauschtreffen und zwei Fachtagungen wird die Vernetzung der regionalen MSO untereinander und mir öffentlichen Stellen in Fokus gerückt. Neben wissenschaftlichen Inputs erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit Ihre eigene Arbeit vorzustellen und geteilte Interessen zu identifizieren und sich untereinander auszutauschen.

Kooperation und Realisierung gemeinsamer Projekte

Um die Kooperation zwischen den regionalen MSO zu fördern, werden gemeinsame Projekte entwickelt und angestoßen. Teilnehmende Vereine und Initiativen erhalten zu diesem Einzel- und Gruppenberatungen zur Fördermittelakquise. Im Rahmen von gemeinsamen Seminaren zur Projektförderung entstehen Ideen für Kooperationen und gemeinsam zu realisierende Projekte.

Die Veranstaltungen und Angebote im Rahmen von „pro.miso HSK – Migrant:innen Stark Organisiert“ sind kostenlos und stehen allen interessierten MSO im Hochsauerlandkreis offen. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Ihr Ansprechpartner

Matthias Mertes
Telefon: +49 (0) 179 538 22 32
E-Mail: m.mertes@alevitische-gemeinden.de